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Ich, das zweite Gesicht!

Hallo liebe Leser,

ich habe mich gerade dazu enschloßen meinen eigenen Blog zu führen. Dies möchte ich allerding privat tun und anonym bleiben. Alle Geschichten, Erlebnisse und Probleme die ich hier niederschreiben werde, sind mir wirklich wiederfahren. Ich werde jedoch bei allen Einträgen die Namen verändern und darauf achten, dass hier niemand erfährt um wen es sich wirklich handelt.

Ich führe von aussen betrachtet ein tolles Leben. Ich habe einen tollen Job, kenne tolle Leute und darf Sachen in meinem Leben erleben, auf die viele andere Menschen verzichten müssen, oder niemals in die Versuchung kommen werden, dies zu tun.

Ich führe ein aufregendes Leben in der Öffentlichkeit und mag es eigentlich auch. Doch in der lezten Zeit stelle ich mir immer öfter die Frage ob ich das richtige tue. Mein Profilname hier hat seinen Grund. Alle Leute kennen mich als erfolgreichen, immer gut gelauten, jungen Mann, der in seinem jungen Leben viel erreicht hat und anscheinden zufrieden sein müsste.

Dies ist aber leider ganz und gar nicht der Fall. Ich bin zwar jung und habe auch schon viel erlebt, aber ich bin keines Falls glücklich. Es gibt einfach zu viele Sachen und Probleme, die in der letzen Zeit passiert sind. Ich weiß einfach nicht, wie lange ich diese heile Welt noch aufrecht erhalten kann. Viele Sachen in meinem Leben sind auf Lügen aufgebaut und daraus resultieren in der letzten Zeit immer mehr Problem die für mich langsam zu viel werden.

Meinen richtigen Namen werde ich euch daher hier nicht nennen, aber ihr könnt sicher sein, dass ich zu niemandem in meinem Leben zu ehrlich war, wie ich es hier sein werde. Ich muss mich einfach von all diesen Lügen und Problemen freisprechen. Auch wenn es im Moment nur ein Blog ist. Ich hoffe, dass sich in der Zukunft alle Probleme aufklären und das ich ohne Lügen entspannt und glücklich weiter leben kann.

Dies sollte für den Anfang reichen. Ich werde hier immer wieder was nachtragen, aber ich kann euch auch gleich sagen, dass dies in eher unregelmäßigen abständen passieren wird. Ich bin viel unterwegs und komme selten dazu mir die Zeit zu nehmen, hier etwas einzutragen.

Ich hoffe Ihr werdet etwas Spaß haben, meine Geschichten zu lesen und ich freue mich auch auf Feedbacks von euch.

 

Lieben Gruß,

Euer zweites Gesicht

 

1 Kommentar 15.6.08 22:16, kommentieren

Freitag der 13.! Sind an diesem Tag wirklich alle Probleme vorprogramiert?

Es war eigentlich ein Freitag wie jeder andere. Erst jetzt, paar Tage danach realisiere ich eigentlich das Ausmaß des Tages.

Der Tag find vollkommen entspannt an. Ich schlief aus, bis um 11 Uhr. Setze mich an den Computer und fing an etwas zu arbeiten. Termine hatte ich an diesem Tag keine. Ich war erst am späten Nachmittag verabredet. Also genügend Zeit um den Tag in Ruhe zu starten.

Ich muss einmal kur vorweg erklären, dass ich noch bei meinen Eltern wohne. Dabei denken (fast) alle Leute die ich kenne, dass ich eine eigene Wohnung oder Haus habe.

Es war kurz nach 12 Uhr, als meine Mutter mich auf dem Handy anrief und mir sagte, dass ich doch bitte in 10 min. vor die Tür kommen soll, um ihr zu helfen, die Einkäufe aus dem Auto zu tragen. Sie sagte mir auch, dass sie eben aus der Werkstatt käme und sie ein neues Auto hat, da die KfZ-Mechaniker wohl bei wechsel der Bremsflüssigkeit, die Bremsflüssigkeit mit Öl verwechselt haben. Gut dachte ich mir, also haben wir für paar Tage ein neues Auto. Ich sagte jedoch zu meiner Mutter, dass ich lieber gleich dazusteigen würde, damit wir noch kurz in einen Großmarkt fahren um Etiketten für mein Ettiketiergerät zu besorgen.

Sie stimmte zu und sagte, dass ich mich beeilen sollte, da sie gleich da wäre. Ich zog mich also schnell an und stellte mich auf die andere Seite der Straße, damit ich gleich dazu steigen konnte. Da kam sie, mit einem schönen, neuen, schwarzen Wagen. Ich stieg dazu und los gings. Kurz darauf kamen wir beim Großhandelsmarkt an, wir stiegen aus und gingen rein. Es war schön leer, also könnten wir unsere Einkäufe (Ettiketen, Fisch, Drogerieartikel) auch schnell erledigen. Mir viel ein, dass ich am Nachmittag ja noch auf eine Kundenveranstaltung wollte. Also suchten wir noch schnell einen Wein in der Weinabteilung aus und gingen an die Kasse.

Dann fuhren wir nach Hause. Ich hatte Hunger, also kochte meine Mutter uns was schönes. Paar Minuten später kam der Freund von meiner Mutter auch von der Arbeit nach Hause.

Meine Eltern fahren in den Sommermonaten jedes Wochenende auf einen Campingplatz an einem See. Darum kommen sie am Freitag auch immer so früh von der Arbeit.

Der Freund meiner Mutter hatte keinen Hunger und wollte auch nichts essen. Ich aß schnell auf und ging unter die Dusche. Es war schon 15 Uhr und um 17 Uhr war ich in meiner Agentur mit meinen Mitarbeiterin verabredet, damit wir zu dieser Kundenveranstaltunge gehen konnten. Ich machte mich also schnell fertig und packte die wichtigsten Sachen zusammen. Als ich fertig war, lungerte ich lange im Flur und sagte 3 mal Tschüss zu meiner Mutter. Sie wusste schon was das bedeutete - ich brauchte wieder Geld. Sie kam natürlich in die Küche, ging an ihre Tasche und zückte ihre Geldbörse. Sie schaute rein, zog einige Scheine raus und fing an zu zählen. Ich merkte es ihr an, sie ging die Ausgaben des Monats grob im Kopf durch. Eigenltich hatte sie nur noch das nötigste Geld für diesem Monat. Doch sie gab mir trotzdem 15 € und sagte zu mir - Ich hoffe das ändert sich bald und ich hoffe, dass das Geld vom letzen Montag auch in den nächsten Tagen kommt. Ich nahm das Geld mit einem unguten Gefühl, aber ich brauchte es ja. Ich wusste nicht, was heute Abend noch passiert oder was ich noch zahlen muss (Getränke, Taxi oder sonstiges).

Ich hatte auch noch im Hinterkopf, dass mein bester Freund heute Nacht noch mit mir und einigen anderen Leuten in den angesagtesten Club der Stadt gehen will. Mir war klar, dass er dann alle Koten an dem Abend übernehmen würde (er ist sehr Wohlhabend und gehört zu einer der reichsten Familien in Deutschland). Damals, als ich ihn keinnenlernte hatte ich ein schlechtes Gefühl, wenn er mich und meinen Freund irgendwohin einlud. Doch im laufe der Zeit gewöhnte ich mich ihrgendwie daran und verstand, dass es für ihn ganz normal ist so viel Geld auszugeben. Mit der Zeit machte ich mir auch keine Gedanken mehr darüber, da ich mir dachte - er hats ja - und genoss es auch auf eine Art.

Nun gut, kommen wie zurück zum wesentlichen. Meine Mutter drückte mir noch eine Mülltüte in die Hand und meinte, dass ich mindestens den Müll rausbringen könne. Als ich rausging, sah ich meinen Opa, der im Haus gegenüber wohnt und an sein Fahrrad ging. Es war ein neues Fahrrad. Ich kannte es noch nicht. Ich habe zwar nicht viel Kontakt mit meinen Großeltern, aber ich sehe sofort, wenn einer von denen was neues hat.

Ich war unter Zeitdruck, es war schon 16 Uhr und ich fahre ca. 45 min in die Agentur. Somit hatte ich eigentlich keine Lust mich noch lange mit meinem Opa zu unterhalten. Ich musste aber an ihm vorbei, um zum Müllkontainer zu kommen. Ich setzte ein nettes lächeln auf und gang auf ihn zu. Natürlich muss ich ich ihn auch Fragen wie es ihm geht und ob er ein neues Fahrrad hat. Naja, was solls dachte ich mir und Fragte ihn. Er fing also an zu erzählen, dass er ein neues Fahrrad (mit Motor) hat und er was verändert hat, weil ein Teil ständig geklappert hat. Er schob also den Akku hinten am Fahrrad rein und versuchte das Kabel anzuschließen. Ich tat natürlich interessiert und blieb bei ihm stehen. Ich dachte mir - jetzt bleibst du hier, bis das DIng an geht....dann haust du schnell ab und wünscht ihm noch einen schönen tag- , dass war wohl nix. Mein Opa hat wohl irgendwas an diesem Fahrrag verändert, was dieses dann auch ausser Betrieb stelle.

Ich schaute auf meine Uhr im Handy - mit Mülltüte und Tasche bepackt - und sage im gleichen Moment, dass ich mich beeilen müsse und ging schnell zum Müllkontainer. Ich warf schnell die Tütte in den Kontainer und ging wieder an ihm vorbei. Ich sagte ihm, dass er auch meine Oma grüßen soll und zog weiter. Nun war es 16:15 Uhr. Ich war also noch knapp in der Zeit, wenn ich jetzt keine Bahn mehr verpassen würde.

Ich hatte Glück, die Bahn fuhr gerade ein, als ich am Bahnhof ankam. Ich musste mir allerdings noch eine Fahrkarte kaufen, da meine Fahrkarte nur im Zeitraum von 9-16 Uhr und von 18 Uhr bis Betriebsschluss gültig ist. Ich saß alo in der Bahn und fuhr in die Agentur. Als ich ankam waren alle schon fertig. Ich checkte noch mal kurz meine E-Mails und sagte einmal laut in die Runde, dass sich alle fertig machen sollen, weil wir gleich los wollen. Da sah ich plötzlich die E-Mail von einer Freundin, die auch vorher in die Agentur kommen wollte, damit wir zusammen zum Kundenevent gehen konnten. Naja, was solls....dachte ich mir und schnappte mir die anderen drei, mit denen wir dann loszogen.

Wir kamen in der Agentur des Kunden an. Er veranstaltete eine Kunden Kicker EM. Ich nahm nur die zwei anderen Jungs der anderen Agentur mit, mit der ich mir die Büroräume teile, damit die für mich beim kickern antreten. Mein Freund und ich, wir können beide nicht kickern und wollten uns vor den anderen nicht die blöße geben und gleich im ersten Spiel verlieren. Die Jungs gewannen die erste Runde, flogen dann aber in der zweiten raus.

Zur Party kam auch noch ein Freund von mir. Er ist Lehrer und sehr gut aussehend. Ein wirklich sympatischer Typ anfang 30. Ich mag ihn total gerne und freute mich, dass er es noch geschafft hat vorbei zu kommen. Mein Freund allerdings, fand es wohl nicht so toll und zug gleich eine Fresse. Was ich hier vielleicht noch anmerken sollte ist, dass ich schwul bin. Dies weiß aber fast niemand. Mein Freund arbeitet auch bei mir in der Agentur, aber für die anderen Leute in der Partneragentur, mit der wir uns die Räume teilen, sind wir nur Freunde. Dies ist nicht immer leicht geheim zu halten und ich glaube auch, dass einige schon ahnen, dass wir eventuell mehr als nur Arbeitskollegen sind. Man muss dazu auch noch sagen, dass man meinem Freund schon anmerkt, dass er schwul ist. Mir jedoch nicht, dies bekomme ich jedenfalls immer wieder gesagt, von Freunden die uns beide kennen und im nachhinein erfahren, dass ich schwul und mit ihm zusammen bin.

Meine Mitarbeiterin kam schließlich auch noch zu der Veranstalung und brachte ihre Freundin aus Berlin mir. Ihre Freundin ist ebenfalls in der Medienbrache tätig und wie es im laufe des Abends rausstellte, sehr wichtig und hat einen großen Einfluss in vielen interessanten Bereichen. Dies checkte natürlich auch gleich mein Freund und schleimte sich bei ihr ein. Sie schien genau die Kontakte in der Medienbrache zu haben, die wir zur Zeit benötigen.

Meine Mitarbeiterin ist aber eigentlich noch gar nicht meine Mitarbeiterin (da sie erst ab Montag 16.06.) bei mir anfängt. Also warnte ich meinen Freund mit einem Blick, dass er nicht zu aufdringlich sein sollte, weil ich es mir nicht gleich zu Anfang mit den beiden verscherzen wollte. Er kappierte gleich was ich meinte und setze seine geschleime sehr gut weiter fort. Er hatte sie. Sie fand ihn süß und sympatisch, aber nicht aufdringlich. Genau das was wir wollten. Sie fraß ihm quasi aus der Hand. Dann ließ sie noch sich noch entlocken, dass die eine ausführende Agentur für zwei sehr bedeutende deutsche Medienevents suchen. Das hört sich sehr gut an. Ich habe schon immer davon geträumt so ein Event durch zu führen. Doch ich freute mich nicht offensichtlich. Ich machte mir nur paar gedanken, wie ich sie noch besser an uns binden könnte. Somit viel die Entscheidung, die Veranstaltung auf der wir zur Zeit waren, schlecht zu machen und die Laune etwas runter zu ziehen und dann die Leute dazu zu bringen in unsere Agentur zu gehen, um dort weiter zu feiern. Somit konnte ich ihr gleich meine Angentur zeigen und den Auftrag schon etwas mehr an uns binden. Dies klappte auch sehr gut, sie war begeistert und hätte uns den Auftrag am liebten gleich gegeben. Doch sie war ja nicht dumm, also machte sie noch keine entgültige Aussage. Sie sagete bereits im Vorfeld, dass sie an dem Abend noch ein Date hat, mit ihrem Ex-Freund. Also verabschiedete sie sich nach zwei Cocktails und sagte, dass sie aber in ca. einer Stunde zurück kommt. Sie will nur einen Drink mit ihm trinken und stößt dann wieder zu uns zurück.

Es verging eine Stunde, dann die zweite und sie war immer noch nicht da. Ich dachte mir nichts dabei und frage die anderen, ob wir uns langsam auf den Weg in den besagten Club machen wollten. Einer der Jungs verabschiedete sich aber, da er am nächsten morgen schon zum Rudern verabredet war. Ich schickte meinem Kumpel aus eine SMS und fragte ihn, wann er da sein will und wann wir uns treffen. Natürlich ging ich auch etwas davon aus, dass er dann wieder seinen Tisch im Club mit diversen Getränken für uns bereit gestellt hat.

Wir fuhren also los und gingen in den Club. Wir wurden wie die A-Prominenz am Eingang empfangen. Der Besitzer des Clubs kennt mich sehr gut und weiß, dass jedes mal, wenn ein Tisch auf meinen Nemen reserviert wird, auch unmengen an Getränken in Flaschen bestellt werden. Es handelt sich meistens um einige tausend Euros, die wir am Abend in dem Laden lassen. Diese Rechnung beglich bisher aber immer nur mein Kumpel (der Reiche). Das wusste aber der Besitzer des Clubs aber nicht, also begrüßte er mich jedes Mal wie einen König und erfüllte mir jeden Wunsch.

Als wir im Club waren, konnte ich meine Kumpel nicht sehen und schrieb ihm noch eine SMS wo er sei. Kurze Zeit später kam eine Antwort. In der SMS stand; Sorry, mein Handy hat gesponnen. Wir sind noch in einem anderen Club. Wann bist du da?. Ich antwortete ihm: Wir sind schon da. Wann kann ich mit euch rechnen?. Er schrieb: Argh! Echt? Wie ist e? Musik? Haben wir einen Tisch? Wir sind sieben!. Ich schrieb: Ist okay! Tisch sollte kein Problem sein, Weißt du doch. Er schrieb: Magst du mal rauskommen, wir haben Peter dabei, ohne Hemd. Ich sagte also meinem Freund bescheid, dass er die bitte einmal am Eingang abholsen soll. Ich wartete mit den anderen schon drin im Club, dass die endlich reinkommen.

Als er mit seinen Leute rein kam, fragte er mich gleich nach dem Tisch. Unser Tisch war aber noch nicht frei, also mussten wir noch paar Minuten warten, bis die Kellnerin drei Tische frei machen konnte. Also wir den Tisch hatten, bestellte er drei Flaschen Champagner, eine große Flasche von dem besten Wodka und einige Säfte zum mischen dazu. Es war wir früher. Ich hatte meinen Kumpel schon einigen Monate nicht mehr gesehen, also freute ich mich und fühlte mich wie in damaligen Tagen. Alle waren zufrieden und in feierlaune. Wir tranken, feierten und hatten Spaß.

Also die Getränke langsam alle waren und mein Freund nach Hause wollte, frage er mich, ob ich noch mit den anderen in einen anderen Club (auch sehr angesagt) mit gehen möchte. Er würde lieber nach Hause und schlafen, aber er hätte ein Problem, wenn ich noch mit meinem Kumpel und den anderen weiter ziehen würde. Ich sagte erstmal nein, aber nach paar minuten entschied ich mich doch um und sagte ihn, dass ich noch weiter ziehen will. Er verabschiedete dich und sagte, dass wir morgen wieder von uns hören.

Ich suchte also nach meinem Kumpel und seinem Anhang, um mit denen in den anderen Club zu fahren. Ich konnte aber niemanden finden, sie schienen schon alle gefahren zu sein. Ich dachte mir nichts dabei, da es immer noch um die 10 Leute waren. Da kann man schon mal jemanden vergessen. Nun gut, ich schnappte mir meinen Lehrerfreund und fuhr mit dem Taxi (ich zahle das Taxi von den 15 Euro meiner Mutter) in die Agentur. Ich holte meine schwarze Clubkarte (davon gibt es nur 50 weltweit) aus dem Büro und ging die letzen Meter in den Club. Auf dem Weg traff ich plötzlich Norman, der vorher auch im anderen Club war. Ich fragte ihn, wo er herkommt und warum die plötzlich weg waren. Ich sagte nur, dass die in dem andern Club gefahren sind und vergessen haben, mir bescheid zu sagen. Norman war ziemlich betrunken und wollte eigentlich nur noch schnell was essen. Er fragte mich noch nach dem nächsten Geldautomaten und nach einer Fastfoodkette. Ich beantwortete ihm seine Fragen und zog weiter zum Club.

Auch dort wurden wir sehr nett beim Club an der Tür empfangen. Wir gingen hoch in die VIP-Lounge. Ich schaute mich um und suchte nach meinem Kumpel. Er war nirgends zu sehen, weder oben, noch unten. Ich sagte zu meinem Lehrerfreund, dass ich gerne noch eine Runde durch den CLub machen will und wenn wir niemanden finden, dass wir dann nach Hause gehen. Also gingen wir noch mal hoch in die VIP-Lounge. Da sah ich plötzlich Ken, der mit in der Gruppe vorher dabei war und mit einer anderen rumgeknutsch hat. Ich ging zu ihm und fragte ihn, wo mein Kumpel sein. Er sagte nur, dass er gerade auf Klo sein. Ich ging also in den Gang, wo die Klos des Vip-Bereichs waren. Da sah ich ihn. Er sah mich wohl aus dem Blickwinkel und versteckte sich schnell auf Klo. Da dachte ich mir plötzöich, dass da wohl was nicht stimmt. Mein Lehrerfreund musste auch auf Klo und fragte ihn im vorbeigehen, warum er auf Klo sein und ob er sich vor uns versteckt. Mein Kumpel tat so als wenn er nicht wissen würde wovon er spricht: Ach, ihr seid auch hier! Nein, ich warte nur, dass das Waschbecken frei wird (Es stand aber niemand am Waschbecken).

Ich stellte mich hinter die Tür vom Ausgang und wartete, bis einer von den beiden raus kam. mein Kumpel kam raus und ging an mir vorbei, ohne mich anzuschauen. Ich reagierte nicht darauf und wartete, bis mein Lehrerfreund vom Klo kam. Er Erzählte mir, was mein Kumpel zu ihm sagte. Ich war schockiert und wollte ihn zur rede stellen. Als wir dann wieder in den VIP-Raum gingen, sah ich nur vom weiten, dass mein Kumpel und wohl schon gesehen hatte und sich plötzlich versuchte hinter den anderen Leuten zu verstecken. Ich kommte von seinen Lippen lesen, dass er zu den anderen sagte: Oh nein, da kommen sie!. Ich tat so, als hätte ich es nicht gesehen. Ich ging trotzdem näher an sie ran, da ein bekannter von mir neben ihnen stand. Ich würdigte ihnen trotzdem keines Blickes. Ich unterhielt mich mit meinem Bekannten und ging mit meinem Lehrerfreund aus dem Club. Auf dem Weg nach draußen, schrieb ich meinem Kumpel eine SMS: Echt asozial! Ciao!

Daraufhin antwortete er: Nein, Asozialwar die Sache mit "trink mal, geht auf mich" raniert kurz hinter dass du immer auf meine Kosten feierst und deinen Leuten erzählst, dass es deine Feier ist. Ich antwortete ihm auf diese SMS nicht und ging weiter. Nach paar Minuten kam noch eine SMS in der Stand: Also leck mich Fotze! Ich antwortete ihm wieder nicht darauf. Ich ging einfach nach Hause und ins Bett. Ich machte mit die ganze Zeit gedanken, was ich falsch gemacht habe. Ich habe nämlich nie so einen Spruch gebracht oder behauptet, dass irgendwelche partys auf meine Kosten gehen. Alle Leute mit denen ich gefeiert habe und er dabei war und gezahlt hat. Wusste auch immer, dass er die Rechnung begleicht. Ich habe ihn nie darum gebeten, irgendwelche Sachen für mich zu bazahlen, oder so eine Menge an Getränken zu bestellen. Dies hat er immer von sich aus gemacht. Ich fühle mich im Moment wegen dieser Sache echt schlecht und habe wirklich Angst, dass unsere Freundschaft hiermit auch beendet ist. Denn das möchte ich auf keinen Fall. Ich habe gehofft, dass er sich vielleicht am nächsten Morgen vielleicht bei mir meldet und sich entschuldigt, weil er betunken war und nicht wusste was er da schreibt. Aber bis heute kam leider nichts, gar nichts. Ich habe heute gesehen, dass er mich in einigen Onlinenetzwerken aus seinem Freundeskreis gelöscht hat.

Ich weiß wirklich nicht, was ich machen soll, denn ich möchte auf keinen Fall, dass wir so unschön verschritten sind. Ich verstehe auch nicht, warum er mir erst jetzt so eine SMS schickt, wenn er anscheinend schon seit Dez 07 dieses Problem mir mit hat.

Naja, vielleicht wisst ihr ja, wie ich da jetzt weiter verfahren soll. Diese Sache nimmt mich ziemlich mit, auch wenn ich den Leuten in meinem Umfeld nicht zeige.

 

Bis dann...

Euer zweites Gesicht

2 Kommentare 16.6.08 00:32, kommentieren

Alle denken ich wäre Reich, dabei bin ich absolut Pleite!

Ich arbeite seit nun ca. 5 Jahren in der Medienbrache. Ich habe viel mit anderen Prominenten zu tun und bin auch mit vielen davon befreundet. Alle Leute in meinem Umfeld denken, dass ich unglaublich viel Kohle verdiene. Ich habe eine Agentur, 3 Mitarbeiter und mache das Management für diverse Promis.

Natürlich verdiene ich mein Geld, aber das meiste muss ich für meine Mitarbeiter, Miete und laufende Kosten ausgeben. Am ende des Monats bleibt bei mir nichts über. Es geht eher ins Minus. Ich muss ständig Geld von meiner Mutter leihen und kann mir noch nichtmal eine eigene Wohnung leisten. Das belastet mich schon sehr, da ich ich in der Öffentlichkeit mein Gesicht wahren muss und natürlich auch seriös auftreten muss. In der Branche ist es halt so....wer pleite ist, ist raus!

Ich weiß nicht wie ich mich den Leuten gegenüber verhalten soll. Schießlich will ich nicht immer alles nur auf Lügen aufbauen. Es ist schon schwer genug, ständig irgendwelche unternehmungen abzusagen, da ich nie weiß, welche Kosten auf mich zu kommen. Nicht mal einen Handyvertrag habe ich, sondern eine Prpaidkarte, da ich so meine ausgaben besser kontrollieren kann.

Es ist schon krass, dass ich auf jeder Promiparty (Echo, Bambi, Deutscher Fernsehpreis u.s.w) eingeladen bin, den besten Champanger trinke und die besten Speisen genießen darf. Ich schlafe in den teuersten Hotels und fliege mit dem Privatjet meiner Kunden. Dabei muss ich dieses Spiel mitspielen, sonst verliere ich meine Klienten und bin raus aus der Branche. Ich kann mir keine Wohnung leisten, habe kein Auto und bin abhängig von meiner Familie. Eigentlich sehr traurig, aber ich hoffe, dass es sich in Zukunft ändern wird.

Es stehen in der Zukunft größere Projekte und Auftrege an. Noch ist nichts sicher, aber ich bin guter Hoffnung und bete jeden Abend, dass sich doch noch alles zum Guten wenden wird und ich auch irgendwann mal selbstständig ein gutes Leben führen kann, ohne abhängig von anderen Leuten zu sein.

In diesem Sinne - Gute Nacht!

Euer zweites Gesicht

 

 

16.6.08 03:01, kommentieren

Gehen Träume in Erfüllung?

Nun war es soweit. Meine Probleme plagen mich jetzt schon im Schlaf. Gestern Nacht ging es los. Anscheinend belasten mich die Probleme und der Druck zur Zeit so starkt, dass ich nicht mal mehr im Schlaf aufhören kann daran zu denken. Eine Lösung habe ich bisher noch nicht gefunden, aber ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen mindestens einige Sachen aufklären.

Im Taum hatte ich aber Glück. Alle Probleme haben sich von selbst gelöst. Geldprobleme, Aufträge und selbst das Problem mit meinem besten Kumpel (von dem ich ja bereits geschrieben hatte). Naja, ich denke jetzt mal positiv und glaube daran, dass sich die Probleme auch im realen Leben lösen und ich wieder einen freien Kopf bekomme.

In diesem Sinne - Täume ich mal weiter.

 

Bis dann...

Euer zweites Gesicht

1 Kommentar 18.6.08 12:16, kommentieren